Zentralisierung und datengestützte Steuerung: Wie Intermountain Healthcare Patientenversorgung effizienter macht

Intermountain Healthcare ist ein integriertes, gemeinnütziges Gesundheitsnetzwerk mit Hauptsitz in Salt Lake City, Utah. Mit dem Ziel, eine qualitativ hochwertige, zugängliche und bezahlbare Patientenversorgung sicherzustellen, betreibt das Netzwerk 215 Kliniken, 24 Krankenhäuser – darunter ein virtuelles Krankenhaus – sowie umfassende telemedizinische Dienste in sechs US-Bundesstaaten. Rund 3.800 ärztliche Leistungserbringer sind an das System angeschlossen. Jon Hickenlooper, Operations Consultant Patient Flow, berichtet, wie Intermountain Healthcare durch konsequente Patientenfluss-Strategien und datengestützte Steuerung mit SynapseIQ® von TeleTracking messbare Versorgungserfolge erzielt.
Was Sie in dieser Episode erwartet:
- Patientenfluss ist ortsunabhängig — Entscheidend ist nicht, wo man startet, sondern dass man sich auf strukturierte Prozesssteuerung einlässt – und bereit ist, sich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. Patientenfluss bedeutet, Abläufe kontinuierlich weiterzuentwickeln.
- Zentralisierte Steuerung als Erfolgsfaktor — Intermountain Healthcare hat ein zentrales Koordinierungszentrum für Verlegungen etabliert und damit einen unternehmensweiten Standard für die Bettenzuweisung geschaffen. Dieser Schritt war entscheidend für eine koordinierte Patientenunterbringung über Standorte hinweg.
- SynapseIQ® schafft verwertbare Erkenntnisse — Die Plattform ermöglicht Echtzeitzugriff auf relevante Kennzahlen. Sie identifiziert gezielt Verbesserungspotenziale und macht gleichzeitig sichtbar, wo Prozesse bereits effektiv laufen oder Best-Practice-Niveau erreicht wird. Daten werden zum Steuerungsinstrument für konkrete Verbesserungsmaßnahmen.
- Virtuelles Krankenhaus trifft operative Transparenz — Die Verbindung aus zentralem Kapazitätsmanagement und datengestützter Visualisierung ist ein Kernbaustein des virtuellen Krankenhauses von Intermountain. Klinikärztinnen und -ärzte konnten auf Basis der aktuellen Bettenbelegungslage 15–20 Patientinnen und Patienten gezielt aus der Notaufnahme auf geeignete Stationen verlegen – und dort zeitnah eine bedarfsgerechte Versorgung sicherstellen.
- Fazit: Die Kombination aus einem zentralisierten Steuerungsmodell und datengestützter Transparenz ist für Intermountain Healthcare ein strategischer Hebel, um Patienten genau dort und dann zu versorgen, wo sie Hilfe benötigen – effizient, koordiniert und evidenzbasiert.
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Über den Experten
Jon Hickenlooper
Betriebsberater – Patientenfluss
INTERMOUNTAIN HEALTHCARE
Jon Hickenlooper, Operations Consultant-Patient Flow bei Intermountain Healthcare in Salt Lake City, UT, ist verantwortlich für die Koordinierung und Beratung bei Patientenflussprojekten, einschließlich der Übernahme der Leitung bei der effektiven Nutzung von TeleTracking-Lösungen. Jon hilft auch bei der Entwicklung von Prozessen zur Maximierung der Effizienz in den Bereichen Transport, Umweltdienste und Bettenbelegung – und damit zur Verbesserung der Patientenversorgung. Darüber hinaus ist Jon für den Aufbau von Berichterstattungsfunktionen für das Team zur Implementierung des Patentflusses verantwortlich.