Aug. 5, 2019
Podcast
Ascension: Wie ein Koordinierungszentrum die Versorgung im gesamten Netzwerk verbessert
Ascension ist die größte katholische Gesundheitsorganisation der USA mit mehreren Versorgungsnetzwerken in fast jedem Bundesstaat. St. Vincent Health in Indiana umfasst 17 Kliniken und hat mit dem Projekt One Ascension eine Initiative gestartet, um die Patientenunterbringung standortübergreifend zu zentralisieren.
Chris Wagoner, RN, BM, BSN, CPHQ – Regional Director, Clinical Service Line bei Ascension Connect – berichtet, wie es gelungen ist, Supportteams, Klinikpersonal und IT-Abteilungen zusammenzubringen, um Prozesse gezielt im Sinne der Patientinnen und Patienten zu verbessern.

Was Sie in dieser Episode erfahren:
- Synergien nutzen, statt isoliert agieren
Ascension verfügte über ein zersplittertes Netz von Einrichtungen: ein Überweisungszentrum, eine ärztliche Vermittlungsstelle, eine Terminvergabe für Praxen, eine Hotline für Patientenkontakt, ein regionales Ressourcenteam und eine Plattform zur Fernüberwachung. All diese Komponenten waren geografisch verteilt. Der erste Schritt zum Koordinierungszentrum bestand darin, die Synergien zwischen diesen Organisationseinheiten zu identifizieren und nutzbar zu machen. - Zentralisierung beginnt im komplexesten Umfeld
Die Einführung startete bewusst mit der größten und anspruchsvollsten Einrichtung. Ziel war es, alle Funktionalitäten – insbesondere aus der Capacity Management Suite – in ihrer vollen Breite zu nutzen und unter realen Bedingungen zu erproben. - Transparenz durch datengetriebene Steuerung
Die Leistung der einzelnen Einheiten wird regelmäßig in monatlichen Durchlaufbesprechungen reflektiert. Zusätzlich erhält das Führungsteam tägliche Updates zu zentralen Kennzahlen – als Basis für operative Steuerung und strategische Weiterentwicklung. - Führung mit Systemblick
Die Unterstützung durch die Führungsebene war zentral für den Erfolg. Ziel war es, den Versorgungspfad zwischen den Kliniken zu verkürzen, Barrieren abzubauen und das Bewusstsein zu stärken, Teil eines integrierten Gesundheitsnetzwerks zu sein – und nicht nur eine Ansammlung einzelner Einrichtungen. - Silos überwinden – Zusammenarbeit ermöglichen
Eine der größten Herausforderungen zu Beginn war die Trennung zwischen Organisationseinheiten. Heute verstehen alle Beteiligten – vom Chief Nursing Officer bis zum klinischen Transportdienst – wie das System funktioniert und welche Rolle sie im Gesamtablauf spielen. Das ist entscheidend für ein erfolgreiches Zusammenspiel im Alltag.