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Sep. 1, 2018
Kundenerfolg

Kultureller Wandel verbessert Patientenfluss und Patientenversorgung im Gesundheitssystem von New Mexico

Neue Wege, Patienten umfassend zu versorgen

Mit rund zwei Millionen Einwohnern auf der fünftgrößten Fläche der Vereinigten Staaten steht das Gesundheitssystem von New Mexico vor besonderen Herausforderungen. Die Bevölkerung umfasst unter anderem 22 souveräne indianische Stämme, verteilt auf das gesamte Staatsgebiet. Medizinische Versorgung wird von 28 Akutkliniken erbracht, von denen neun als kritisch eingestuft sind und über 25 oder weniger Betten verfügen. Die Gesundheitseinrichtungen kämpfen dabei mit zusätzlichen Herausforderungen: New Mexico weist landesweit die geringste Anzahl Versicherter und den zweithöchsten Anteil an Medicaid-Patienten auf.



Die Kliniken der University of New Mexico bilden das Rückgrat der Versorgung und betreiben das einzige Traumazentrum der Stufe eins, die einzige gemeinnützige und öffentliche Klinik sowie das einzige akademische medizinische Zentrum des Bundesstaates. Darüber hinaus bietet das System eine vollständige Akutversorgung mit einem umfassenden Kinderkrankenhaus, einer spezialisierten Einrichtung für psychisch erkrankte Kinder und Erwachsene, einem Regionalkrankenhaus sowie einer medizinischen Grundversorgungsgruppe.

Das Gesundheitsnetzwerk nutzt die umfassende Betriebsplattform von TeleTracking, um den Patientenfluss effektiv zu steuern und möglichst vielen Patienten eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung zu ermöglichen. Doch noch im Jahr 2014 sah die Situation ganz anders aus – und stellte erhebliche Belastungen dar: Alle Abläufe erfolgten manuell. Bettanfragen wurden direkt von verschiedenen Bereichen wie Notaufnahme, Kliniken, Transfers und Funktionsbereichen gestellt. Das Bettenmanagement-Team faxte diese Anfragen an jede potenziell geeignete Pflegeeinheit, um möglichst zeitnah eine Patientenaufnahme zu organisieren. Sobald eine Faxanfrage einging, führte die zuständige Pflegeeinheit eine manuelle Überprüfung der Patientendaten durch und entschied, ob sie geeignet war. Wurde der Patient aufgenommen, informierte die Pflegeleitung telefonisch den zuständigen Arzt. Andernfalls mussten Patienten in der Notaufnahme warten oder die Pflegeleitung griff vermittelnd ein.

„Wir wussten, dass sich etwas ändern musste.“

Indem wir dieser Erkenntnis folgten und konsequent handelten, schufen wir eine Kultur der Transparenz, zentralisierten die Patientenaufnahme, operationalisierten unsere Prozesse und entwickelten tägliche Management-Tools zur kontinuierlichen Verbesserung unserer Effizienz und Versorgung. Heute verwenden wir beispielsweise automatisierte Tagesberichte, die uns jederzeit Einblicke in den Patientenfluss und die Kapazitätssteuerung ermöglichen – und uns gezielt jene Daten liefern, mit denen wir frühzeitig auf Veränderungen reagieren können.

Dr. Irene Agostini, Leitende Ärztin