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März 20, 2023
Weißbuch

Die „versteckten“ Auswirkungen eines schlechten Patientenfluss auf Kliniken und Gesundheitseinrichtungen

Den meisten Fachkräften im Gesundheitswesen ist bewusst, wie entscheidend ein reibungsloser Patientenfluss für den Betrieb ihrer Einrichtung ist. Wenn sich Patientinnen und Patienten effizient durch die verschiedenen Stationen der Versorgung bewegen, profitieren alle Bereiche:

  • Weniger unbehandelte Patientinnen und Patienten, welche die Notaufnahme aufgrund von Überfüllung verlassen
  • Kürzere Wartezeiten in der Notaufnahme
  • Bessere Koordinierung der Pflege
  • Höhere Kosteneffizienz im Gesundheitssystem
  • Verbesserte medizinische Ergebnisse
  • Höhere Patientenzufriedenheit
  • Mehr Zufriedenheit bei Mitarbeitenden

Kommt es jedoch in einem Abschnitt der Versorgungskette zu Verzögerungen, entsteht eine Kettenreaktion mit weitreichenden Folgen – sowohl für das Personal als auch für die Patientinnen und Patienten:

  • Zusätzliche Belastung für Ärztinnen, Ärzte und Pflegende
  • Verlorene Einnahmen und finanzielle Ineffizienzen
  • Sinkende Patientenzufriedenheit
  • Erhöhtes Risiko negativer gesundheitlicher Verläufe
  • Fluktuation und Demotivation im Team

Obwohl ein ineffizienter Patientenfluss in vielen Einrichtungen zum Alltag gehört, lassen sich die Auswirkungen mit gezielten Strategien wirksam reduzieren. Der Einsatz digitaler Lösungen wie Plattformen zur operativen Beobachtung des Patientenfluss, Koordinierungszentren sowie Echtzeit-Ortungssysteme (RTLS) kann dabei helfen, Engpässe frühzeitig zu erkennen und Prozesse aktiv zu steuern.

Auch neue Strukturen wie Entlasslounges oder Versorgungszentren zur Notfallversorgung im hausärztlichen Bereich tragen dazu bei, Behandlungsverläufe zu entlasten und Versorgung zielgerichteter zu gestalten.

Das Ergebnis: Patientinnen und Patienten erhalten schneller eine bedarfsgerechte Versorgung – gleichzeitig sinkt der Stress bei den Versorgungsteams, und die Zufriedenheit im klinischen Alltag steigt. Die Optimierung des Patientenfluss wirkt sich damit positiv auf die gesamte Versorgungskette aus – medizinisch, wirtschaftlich und personell.