Erfolgsgeschichte: Health First optimiert Patientenfluss und betriebliche Effizienz mit TeleTracking

Die Macht der Daten nutzen, um die Effizienz bei Health First zu steigern.
Die Krankenhausversorgung in den USA macht heute einen beträchtlichen Teil der Gesundheitsausgaben aus – rund 750 Milliarden Dollar jährlich. Während die Patientenversorgung weiterhin oberste Priorität hat, stehen Gesundheitseinrichtungen vor einer Vielzahl operativer Herausforderungen:
- Wandel in der Vergütungsstruktur: Einführung von Pauschalbeträgen zur Verbesserung der Versorgung bei gleichzeitig niedrigeren Kosten.
- Steigende Betriebskosten: Höhere Ausgaben für Arzneimittel, Verbrauchsmaterialien, Medizintechnik und Personal.
- Kapazitätsmanagement: Überlastung der Notaufnahme, Verlegung von Patienten sowie Umleitungen ankommender Rettungsdienste.
- Demografische Entwicklungen: Eine alternde Bevölkerung, zunehmende Prävalenz chronischer Erkrankungen und erweiterter Versicherungsschutz mit sinkenden Erstattungssätzen.
Um in diesem Umfeld erfolgreich zu sein, müssen Kliniken effizienter arbeiten, ohne Kompromisse bei der Versorgungsqualität einzugehen. Health First in Brevard County, Florida, hat dieses Ziel mit einem Lean-Ansatz und der Informationstechnologie von TeleTracking erreicht.
HEALTH FIRST – EIN INTEGRIERTES GESUNDHEITSSYSTEM
Health First ist das einzige gemeinnützige, voll integrierte Gesundheitssystem in Zentralflorida mit:
- Mehr als 8.000 Mitarbeitenden in vier Kliniken, einer Ärztegruppe, einem Gesundheitsplan und ambulanten Diensten.
- Über 900 Betten in den vier Kliniken.
- Holmes Regional Medical Center als Hauptstandort mit 550 Betten und Traumazentrum der Stufe II.
- Drei weitere regionale Kliniken: Cape Canaveral, Palm Bay und Viera.
- Hoher Anteil öffentlicher Versicherungen: 60 % Medicare und Medicaid, der Rest durch private Versicherer.
Als überregionales Zentrum nimmt das Holmes Regional Medical Center Überweisungen aus dem gesamten Netzwerk sowie von externen Einrichtungen entgegen.
DREI ZENTRALE HERAUSFORDERUNGEN
Health First stand vor signifikanten Herausforderungen:
- Finanzielle Belastungen durch ineffiziente Abläufe und verlorene Überweisungen.
- Geringe Qualitätsbewertungen in zentralen Bereichen der Patientenversorgung.
- Niedrige Patientenzufriedenheit, insbesondere durch lange Wartezeiten und Verzögerungen im Patientenfluss.
Unter der Leitung von Steven Johnson (President & CEO) und James Stuart Mitchell (COO) verfolgte Health First eine dreistufige Strategie, um diese Herausforderungen zu bewältigen. Beide Führungskräfte hatten bereits Erfahrung mit Lean-Prozessverbesserungen und setzten gezielt auf datenbasierte Optimierung.
Ein zentraler Schritt war die Einstellung von Bill Griffith, einem Experten für Lean- und Six-Sigma-Methoden, als Executive Director of Operational Excellence. Griffith erkannte schnell, dass insbesondere die Steuerung des Patientenflusses erhebliche Verbesserungspotenziale bot.
STRUKTURPROBLEME IM PATIENTENFLUSS
Vor der Implementierung von TeleTracking waren die vier Kliniken innerhalb von Health First weitgehend isolierte Einheiten, die Patienten häufig außerhalb des Systems verlegten. Weitere Herausforderungen:
- Manuelle Bettenzuweisung: Pflegekräfte mussten freie Betten händisch suchen und zuweisen, was zu Verzögerungen führte.
- Geringe Prozessintegration: Fehlende Transparenz führte zu Engpässen, insbesondere während der Schichtwechsel.
- Unzureichendes Bettenmanagement: Ein Mangel an gereinigten Betten verzögerte den Patientenfluss und führte zum Verlust von Überweisungen an externe Einrichtungen – mit negativen finanziellen Folgen.
- Mangelnde Datenverfügbarkeit: Betriebskennzahlen wurden größtenteils manuell erfasst, wodurch fundierte Entscheidungen erschwert wurden.
Diese strukturellen Probleme verdeutlichten die Notwendigkeit einer datengetriebenen, koordinierten Arbeitsweise, um den gesamten Patientenfluss effizient zu steuern und die Gesamtkapazität optimal zu nutzen.